1946 - anlässlich der 950 Jahrfeier „Ostarrichi“ wird von Bundeskanzler Leopold Figl im Rahmen eines großen Festaktes der Ostarrichi-Gedenkstein in Neuhofen/Ybbs enthüllt.
1980 wird die Ostarrichi-Gedenkstätte als Gemeinschaftswerk der Republik Österreich, des Bundeslandes Niederösterreich und der Gemeinde Neuhofen/Ybbs durch Bundespräsident Rudolf Kirchschläger und Landeshauptmann Andreas Maurer eröffnet.
Neben der Dokumentation zur Ostarrichi-Urkunde werden bereits in der Gedenkstätte jährliche Sonderausstellungen zur Geschichte der österreichischen Bundesländer gezeigt.
Ab 1991 werden damals erstmals Sonderausstellungen über Ungarn, Slowakei, Slowenien und Tschechien präsentiert. Anmerkung: Tschechien und Slowakei sind erst ab 1993 getrennt.
1995 wird die Gedenkstätte in den Ostarrichi-Kulturhof umgebaut um für die NÖ-Landesausstellung 1996 die notwendige Ausstellungsfläche zu erhalten.
Besucherzahlen: 260.626 (Quelle: Kühschelm, E. Langthaler, St. Eminger (Hrsg.), Niederösterreich im 20. Jahrhundert – Kultur. Bd. 3., 2008)
1996 - NÖ-LANDESAUSSTELLUNG 1996
Anlässlich der 1000 Jahr – Feierlichkeiten richten Neuhofen/Ybbs gemeinsam mit der Landeshauptstadt St. Pölten die NÖ-Landesausstellung aus.
Unter dem Titel „Menschen – Myhten – Meilensteine“ wird diese erfolgreiche Ausstellung mit über 200.000 Besucherinnen und Besucher zum größten kulturellen Ereignis im Ostarrichi-Kulturhof. Zahlreiche Großveranstaltungen im Millenniumsjahr haben Neuhofen/Ybbs ins Zentrum nationaler und internationaler Medien gerückt und weiter 100.000 Gäste in die Region gebracht.
1997, im Jahr nach der NÖ-Landesausstellung, wird im Kellergeschoß des Ostarrichi-Kulturhofes die Ostarrichi-Dokumentation errichtet.
Der Festsaal im Erdgeschoß dient seither für zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere Kulturveranstaltungen, der Gemeinde und im Obergeschoß werden Seminarräume untergebracht.
2005 - Das Obergeschoß wird mit modernen Büros und einem Sitzungssaal ausgestattet. Hier befinden sich die Bürgerservicestellen der Gemeinde.
2006 - 2007 wird die seit 1980 bestehende Ostarrichi-Dokumentation durch Mag. Heiner Brachner völlig neu gestaltet und erweitert.
Drei Dokumente, die die österreichische Geschichte geprägt haben (Ostarrichi-Urkunde, Staatsvertag und EU-Vertragswerk) stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung.
Sonderausstellungen
Seit den 80er Jahren präsentiert sich die Ostarrichi-Gedenkstätte, und in weiterer Folge der Ostarrichi-Kulturhof mit interessanten Sonderausstellungen.
Durch Ausstellungen mit den benachbarten Ländern hat der Ostarrichi-Kulturhof internationale Bedeutung erlangt. Der Ostarrichi-Kulturhof will auch weiterhin
ein Ort der Begegnung für europäische Regionen bleiben und an der Zukunft Europas mitgestalten.
Die bisherigen Sonderausstellungen:
| 1997 |
„Freising – vom Markt zur Stadt“ |
| 1998 |
„Europa und wir“ – Von Ostarrichi zur EU |
| 1999 |
„Ostarrichi – Europa und der gekrönte Mohr“ |
| 2000 |
„20 Jahre Ostarrichi“ und „Madonna/Medusa“ |
| 2001 |
„Die Habsburger zwischen Rhein und Donau“ |
| 2002 |
„Von Ostarrichi in den Weltraum“ |
| 2003 |
Filmausstellung |
| 2004 |
Estland - Lettland - Litauen |
| 2005-2006 |
Umbau und Neugestaltung der Ausstellung |
| 2007 |
„Das 10. Bundesland - Die Auslandsösterreicher in aller Welt“ |
| 2008 |
„Slowenien zu Gast“ - Die Region Slovenske Gorice präsentierte sich“ |
| 2009 |
„Südböhmen zu Gast“ - Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Südböhmen und dem Mostviertel
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| 2011 |
"Westungarn zu Gast"
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