Ostarrichi-Kulturhof Millenniumsplatz 1
3364 Neuhofen/Ybbs
Tel.: 07475/52700-40
office@ostarrichi-kulturhof.at

Entstehung

1946 - anlässlich der 950 Jahrfeier „Ostarrichi“ wird von Bundeskanzler Leopold Figl im Rahmen eines großen Festaktes der Ostarrichi-Gedenkstein in Neuhofen/Ybbs enthüllt.

1980 wird die Ostarrichi-Gedenkstätte als Gemeinschaftswerk der Republik Österreich, des Bundeslandes Niederösterreich und der Gemeinde Neuhofen/Ybbs durch Bundespräsident Rudolf Kirchschläger und Landeshauptmann Andreas Maurer eröffnet.
Neben der Dokumentation zur Ostarrichi-Urkunde werden bereits in der Gedenkstätte jährliche Sonderausstellungen zur Geschichte der österreichischen Bundesländer gezeigt.
Ab 1991 werden damals erstmals Sonderausstellungen über Ungarn, Slowakei, Slowenien und Tschechien präsentiert. Anmerkung: Tschechien und Slowakei sind erst ab 1993 getrennt.

1995 wird die Gedenkstätte in den Ostarrichi-Kulturhof umgebaut um für die NÖ-Landesausstellung 1996 die notwendige Ausstellungsfläche zu erhalten.
Besucherzahlen: 260.626 (Quelle: Kühschelm, E. Langthaler, St. Eminger (Hrsg.), Niederösterreich im 20. Jahrhundert – Kultur. Bd. 3., 2008)

1996 - NÖ-LANDESAUSSTELLUNG 1996
Anlässlich der 1000 Jahr – Feierlichkeiten richten Neuhofen/Ybbs gemeinsam mit der Landeshauptstadt St. Pölten die NÖ-Landesausstellung aus.
Unter dem Titel „Menschen – Myhten – Meilensteine“ wird diese erfolgreiche Ausstellung mit über 200.000 Besucherinnen und Besucher zum größten kulturellen Ereignis im Ostarrichi-Kulturhof. Zahlreiche Großveranstaltungen im Millenniumsjahr haben Neuhofen/Ybbs ins Zentrum nationaler und internationaler Medien gerückt und weiter 100.000 Gäste in die Region gebracht.

1997, im Jahr nach der NÖ-Landesausstellung, wird im Kellergeschoß des Ostarrichi-Kulturhofes die Ostarrichi-Dokumentation errichtet.
Der Festsaal im Erdgeschoß dient seither für zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere Kulturveranstaltungen, der Gemeinde und im Obergeschoß werden Seminarräume untergebracht.

2005 - Das Obergeschoß wird mit modernen Büros und einem Sitzungssaal ausgestattet. Hier befinden sich die Bürgerservicestellen der Gemeinde.

2006 - 2007 wird die seit 1980 bestehende Ostarrichi-Dokumentation durch Mag. Heiner Brachner völlig neu gestaltet und erweitert.
Drei Dokumente, die die österreichische Geschichte geprägt haben (Ostarrichi-Urkunde, Staatsvertag und EU-Vertragswerk) stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung.

Sonderausstellungen

Seit den 80er Jahren präsentiert sich die Ostarrichi-Gedenkstätte, und in weiterer Folge der Ostarrichi-Kulturhof mit interessanten Sonderausstellungen.
Durch Ausstellungen mit den benachbarten Ländern hat der Ostarrichi-Kulturhof internationale Bedeutung erlangt. Der Ostarrichi-Kulturhof will auch weiterhin
ein Ort der Begegnung für europäische Regionen bleiben und an der Zukunft Europas mitgestalten.

Die bisherigen Sonderausstellungen:

1997 „Freising – vom Markt zur Stadt“
1998 „Europa und wir“ – Von Ostarrichi zur EU
1999 „Ostarrichi – Europa und der gekrönte Mohr“
2000 „20 Jahre Ostarrichi“ und „Madonna/Medusa“
2001 „Die Habsburger zwischen Rhein und Donau“
2002 „Von Ostarrichi in den Weltraum“
2003 Filmausstellung
2004 Estland - Lettland - Litauen
2005-2006 Umbau und Neugestaltung der Ausstellung
2007 „Das 10. Bundesland - Die Auslandsösterreicher in aller Welt“
2008 „Slowenien zu Gast“ -  Die Region Slovenske Gorice präsentierte sich“
2009 „Südböhmen zu Gast“ - Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Südböhmen und dem Mostviertel
2011 "Westungarn zu Gast"  

Veranstaltungen

Kabarettabend AKTION SCHAF Günther Lainer & Ernst Aigner | 09.03.2012
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THE TRADE feat. ZOLTAN PITO live | 24.03.2012
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News

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